das Projekt Girlsbase „Lotta“

Präsentation & Pressegespräch mit

Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek und Landesrätin Karin Scheele

das Projekt Girlsbase Lotta

Bundeministerin Heinisch-Hosek unterstützt „Lotta“ Girls Base in Wr. Neustadt
LR Scheele betont den gesundheits-präventiven Aspekt der Mädchenarbeit

Nach einem 2-tägigen Vernetzungstreffen mit Jugend-Beraterinnen aus ganz Niederösterreich präsentierte heute die NÖ-Mädchenplattform „Lotta“-Girls Base in Wiener Neustadt die Aktivitäten des gesamten Jahres im Rahmen einer Pressekonferenz.

Neben vielen Mädchenberatungen gibt es den wöchentlichen „Girls-Club“, der in den Räumen der „Mobilen Jugendarbeit-Rumtrieb“ jeden Mittwoch am Nachmittag für interessierte Mädchen offen steht. Gemeinsame Freizeitaktivitäten (Kino, Ausflüge, Konzertbesuche…), Workshops zu verschiedensten Themen (Sexualität, Ernährung, Körpergefühl, Entspannung…) werden von den Sozialarbeiterinnen ebenso angeboten, wie Beratung oder Unterstützung bei der Berufswahl und Lehrplatzsuche.

„Im Mittelpunkt steht Empowerment für Mädchen“, so DSA Katrin Tamandl, fachliche Leiterin von Auftrieb, „und zwar für ihre Partnerwahl, bis hin zur Berufswahl.“ Viel zu oft wären Mädchen nach wie vor in ihrer Entwicklung nicht nur von außen gehemmt, sondern auch durch ihre reduzierten Ansprüche an sich selbst.

Die Vernetzung mit niederschwelligen Beratungseinrichtungen, MultiplikatorInnen und Institutionen ist ein weiterer Ansatz von „Lotta“. Vorhandenes Know-How zur Mädchenarbeit auch aus dem Ausland zu sammeln und für alle Einrichtungen in NÖ zur Verfügung zu stellen, aber auch die Methoden auszutauschen, das wird mit der dem regelmäßigen Newsletter und den Vernetzungstreffen gewährleistet.

Bei der Pressekonferenz betonte Ministerin Heinisch-Hosek, dass es ihr ein großes Anliegen ist, derartige Projekte zu unterstützen. „Räume für Mädchen und junge Frauen, in denen sie nicht nur Rat und Unterstützung bei Problemen finden, sondern auch eigene Ideen entwickeln und umsetzen können sind wichtig für die Ermutigung, das eigene Leben einfach selbst in die Hand zu nehmen.“ NÖ-Gesundheits-Landesrätin Karin Scheele wies auf den präventiven Charakter des „Lotta“-Projekts hin, das im weitesten Sinn Präventionsarbeit leiste. Und vor allem die Mädels dort abholt, wo sie selbst stehen.